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Rechte Kleidung

26. März 2017

Bekleidung als Ausdruck des ‚Seelengewandes‘

Das erste Kleid der Menschheit hatte sie sich selbst gemacht (nachdem ‚ihre Augen aufgetan worden waren‘), aus ‚Feigenblättern‘, um ihre ‚Nacktheit‘ (oder ‚Listigkeit‘) zu bedecken (Genesis 3,7). Der Ewige jedoch gab ihr als Kleid eine ‚Tierhaut‘ (Genesis 3,21), ein Wort, das im Hebräischen den Buchstaben nach exakt dasselbe ist, wie das Wort für ‚Bewusstheit‘ oder ‚Wach-Sein‘, und das der Tradition nach identisch ausgesprochen wird, wie ein anders geschriebenes Wort, welches ‚Licht‘ bedeutet.

Wie wird sich ein Jünger des Messias heute kleiden? Im Bestfall ganz entsprechend der Thorah, wie es auch sein Meister getan hat, als er auf Erden im Fleisch weilte. Das heißt in jedem Fall: Empfohlen sind allein reine, unvermischte Stoffe (Levitikus 19,19; Deuteronomium 22,11), kein Mischgewebe und am besten auch keine synthetischen Stoffe, bei denen das ‚Viel‘ oft ja sogar schon im Namen steckt (die griechische Vorsilbe ‚Poly-‚: Polyester, Polyamid, etc.). Dass gewisse (pseudo-)jüdische Traditionen der Thorah-Auslegung behaupten, dieses sogenannte ‚Schatnaz‘-Gebot beziehe sich nur auf die Mischung von Wolle und Leinen, muss als ein geradezu bösartiges Klammern an den toten Buchstaben zurückgewiesen werden; strahlt doch der Geist hinter der wörtlichen Formulierung (im Kontext mit den im selben Vers, bzw. in den Nachbar-Versen genannten anderen Mischverboten) wirklich deutlich genug hervor, sodass offenbar ist, dass es sich bei diesem Geist um das allgemeine Prinzip der Nicht-Vermischung, der Reinheit handelt, das hier das Leitende ist.

Über die Beachtung des Mischverbotes in den einzelnen Kleidungsstücken selbst hinaus, ist der Optimalzustand sicherlich ein komplettes Outfit aus nur einer Art Stoff – also etwa nur Leinen für die Sommerbekleidung und nur Wolle für die Winterbekleidung. Doch leider wird in heutiger Zeit diese Stringenz nicht so einfach möglich sein, da bestimmte Kleidungsstücke (besonders Unterwäsche und Socken) relativ schwer in reinem Leinen und reiner Wolle zu bekommen sind. Ein vollständiges Outfit in reiner Baumwolle dagegen ist durchaus gut zu beschaffen.

Will man sich nun der Symbolik dieser biblischen Empfehlung nähern, lohnt es sich, die Symbolik von Kleidung überhaupt zunächst zu erforschen. Begonnen hat das Konzept ‚Kleidung‘ biblisch also bereits in der Geschichte vom Fall der Menschheit im ‚Garten der Wonne‘, als die Menschen sich zunächst selbständig ‚aus Scham‘ Kleider machten, und danach der Ewige selbst ihnen ein anscheinend etwas angemesseneres Gewand verlieh, als jenes, das sie sich zuvor selbst gemacht hatten.

Beim Hebräischen Wort für ‚Kleidung‘ im Sinne von ‚Bedeckung‘ (Wurzel: Kaph-Samech-Heh) ist interessant, dass einige Etymologen (z. B. Brown-Driver-Briggs-Hebrew-Definitions) davon ausgehen, dass es ursprünglich eher ‚auffüllen‘ bedeutet habe. Das ‚Bedecken‘ der Nacktheit durch die Kleidung könnte also ursprünglich als ein ‚Auffüllen‘ des Mangels um den Leib herum verstanden worden sein.

In diesem Sinne ahmt die Kleidung vielleicht etwas nach, das im Gegensatz zum Fleischesleib zwar beim Sündenfall nicht mit in die äußere Sichtbarkeit ‚gefallen‘ ist, das der Mensch aber als eigentlich dennoch vorhanden (sein sollend) weiß, obwohl nicht physisch ertastbar: das ‚Seelische‘, bzw. die Regungen des Gemüts und des Verstandes, ‚der Hauch, der einen umspielt‘, aus dem sich unser individuelles ‚Atmen‘ speist (im Hebräischen ist Atmen fast immer ein Wort mit der gleichen Wurzel entweder wie ‚Nephesch‘ oder wie ‚Neschamah‘; das heißt wie ‚Seele‘, bzw. ‚Geistseele‘). So führte damals im Garten nach dem Fall also das Empfinden der ‚Scham‘ (über die ‚Nackheit‘, die auch als ‚Listigkeit‘ übersetzt werden kann) zu einem ‚Lendenschurz‘ als sichtbares Zeichen dieser Empfindung; und heute führt unser sehr viel komplexeres (mehr durcheinander geratenes) Seelenleben dazu, dass wir auch äußerlich recht komplexe Outfits mit mehreren Schichten und sehr vielfältiger Gestaltungsmöglichkeit ‚benötigen‘, um unser inneres Wirrwarr weiterhin auf diese Art (wenn auch meist gänzlich unbewusst) ausdrücken zu können …

Und nun möge einmal jeder vor diesem gedanklichen Hintergrund die verschiedenen Erscheinungen von Kleidung heutzutage (und z. B. auch mal verglichen mit dem Altertum) betrachten, und dabei die ’seelische‘ Entsprechung erfühlen, die sich in einem bestimmten Kleiderstil ausdrückt! Reine Stoffe symbolisieren dann vielleicht so etwas wie ‚ein reines, ehrliches, sich über sich selbst im Klaren befindliches Empfinden, Denken und Gefühlsleben‘ – wogegen allerlei Mischgewebe zumindest schon mal etwas ‚heuchlerisches‘ in sich tragen, in dem etwa der äußerlich sichtbaren Baumwolle auch 5 Prozent Elastan oder dergleichen beigemischt sind, die lediglich aus vermeintlichen ‚Komfortgründen‘ für den Träger benutzt werden, nach Außen hin aber nicht direkt sichtbar sein sollen … Entspricht so etwas nicht sehr deutlich manchen Charakterlichkeiten, die zwar bemüht sind um eine gewisse Außenwirkung, aber innerlich überhaupt kein Problem mit einem (je individuell ‚gewissens-technisch‘ ertragbaren) Anteil an Heuchelei haben; ja, gerade durch solche innerlich verborgenen Anteile des Empfindungslebens erst den gewissen ‚Komfort‘ im Umgang mit ihren Mitmenschen vermuten (‚… man kann ja nicht immer jedem die volle Wahrheit auf die Nase binden!‘)? Und bei manchen ist bereits so wenig echt an Gefühlswelt, dass diese Falschheit gar als stolze Errungenschaft nach Außen getragen wird (‚du musst in dieser Welt deine wahren Gefühle beherrschen können, darfst keine Schwäche zeigen‘, etc.); was sich dann niederschlägt in jenen allgegenwärtigen Kleidungsstücken (besonders Jacken derzeit), die ganz offen aus nichts anderem mehr als aus Kunststoff gefertigt sind (und nebenbei bei jeder Bewegung scheuernde bis quietschende Geräusche von sich geben …).

Ein weiterer empfehlenswerter Anspruch an die eigene Kleidung sollte sein, dass sie keine Risse und Löcher hat. Und auch hierbei haben wir eine Bibelstelle, die in diese Richtung deutet, wenn auch für Menschen, die beim toten Buchstaben stehenbleiben, wiederum nicht völlig eindeutig. Es handelt sich nämlich um die Stelle, als nach dem Tod von Nadav und Abihu ihrem Vater Aharon und dessen verbliebenen zwei Söhnen geboten wird, nicht (aus Trauer) ihre Kleider zu zerreißen (Levitikus 10,6; das ‚Entblößen der Häupter‘ meint übrigens das Kahlscheren des Kopfes, nicht das Abnehmen von Kopfbedeckungen).

Sehen wir hinter diesem punktuellen Gebot nun erneut den herrschenden Geist, so zeigt sich dieser eben als einer der Unversehrtheit, Vollkommenheit und Beherrschtheit. Verstehen wir weiterhin die Bekleidung eines Menschen als ein Abbild seines ‚Seelengewandes‘ und ‚Nervenkostüms‘, so deuten Risse hierin eben auf genau dasjenige hin, was unter anderem die Bestürzung über den Tod der eigenen Söhne bewirken kann: Kontrollverlust im Ausdruck der eigenen Gefühlsregungen. Diesen Kontrollverlust gilt es zu vermeiden; was sich dann irgendwann auch äußerlich niederschlägt, indem man darum bemüht ist, auch sein physisches Gewand frei von Löchern zu halten und es erst recht vor dem völligen Zerreißen zu bewahren.

Das genaue Gegenteil dieser Bemühungen zeigt sich hingegen in den immer mal wieder aufkommenden ‚Trends‘, sogar mit Absicht Risse in der Kleidung (besonders in Hosen) zu haben. Manchmal scheint es fast so, als symbolisieren solcherlei Risse im Kniebereich der Beinkleider geradezu das Sich-Niederwerfen vor all den Götzen, die weder sehen, noch gehen, noch reden, noch hören können …

Ein weiteres ausdrückliches Gebot des Ewigen in Bezug auf Kleidung und die äußerliche Gestalt der Menschen seines Volkes ist: Es soll keine ‚Geschlechter-Verwischung‘ geben; Männer sollen keine Frauenkleider tragen und Frauen kein Männerzeug an sich haben – denn ‚es ist dem Ewigen ein Greuel‘ (Deuteronomium 22,5). Dieses Gebot ist in jeder Gesellschaft ein wenig unterschiedlich zu befolgen, indem die Definition von ‚Frauenkleider‘ und ‚Männerkleider‘ wechselhaft ist. Dennoch sollte als Grundsatz ein biblisches, dadurch gewissermaßen ‚altertümliches‘, Verständnis bewahrt werden. Das meint nun, nur, weil in heutiger ‚westlicher Gesellschaft‘ Männer eigentlich immer Hosen tragen, heißt das nicht, dass sie als Jünger des Messias heute keine weiten, langen Gewänder mehr stattdessen tragen können, wenn sie sich denn darin wohl genug fühlen, um auch eine entsprechende Haltung und Würde auszustrahlen. Nur sollten sie sicherlich keine ausdrücklich für Frauen gefertigten Sommerkleider oder Röcke anziehen, die auch beim besten Willen heutzutage niemand für geschlechtsneutral halten kann. Ein gesundes Gefühl für den Mittelweg muss durch den Geist des Ewigen erwirkt werden, wie im Grunde in jeder Frage der genauen Ausführung einer biblischen Empfehlung. Umgekehrt kann heute wohl keiner Frau das Tragen einer Hose im Grundsatz vorgeworfen werden, da dies zumindest im ‚Westen‘ so gut wie niemand als reines ‚Männerzeug‘ (mehr) empfindet. Dennoch sollte eine Frau, die dem Messias nachfolgt, kaum ständig in Latzhosen mit Werkzeug in den Taschen herumspazieren, oder mit Bauarbeiterhelm auf dem Kopf …

Eine ganzheitliche Anwendung der Thorah ergänzt diese relativ ausdrücklichen Hinweise bezüglich der Bekleidungswahl dann noch um einige (mindestens zwei sehr grundsätzliche) allgemeinere Sachen, die sich eben auch in der Kleidung niederschlagen: 1. das Gebot, keinen Götzen zu dienen; 2. das Gebot, keine Hurerei zu betreiben und zu unterstützen.

So führt die bereits in den ‚!0 Geboten‘ erfolgende dringende Abempfehlung allen Götzendienstes recht unbestreitbar dazu, dass ein Diener des Ewiglebendigen es vermeiden wird, irgendwelche ‚Götzensymbole‘ und anderweitige falsche oder auch nur fragwürdige Botschaften auf seinen Kleidern zu tragen und dadurch eine Art ‚lebende Litfaßsäule‘ für derartige Dinge zu sein. Was genau nun der einzelne unter ‚Götzensymbolen‘ und ‚fragwürdigen Botschaften‘ versteht, muss sich im Laufe seines Glaubensleben von selbst entwickeln. Es hat wie so oft wenig Sinn, sein individuelles Verständnis in dieser Frage anderen Mitstreitern aufzwingen zu wollen; allein bei Nachfrage darf sicherlich gern die eigene Sichtweise in aller Bescheidenheit kundgetan werden. So soll nun an dieser Stelle nur gesagt sein, dass der hier Schreibende unter ‚Götzensymbolen‘ zumindest alles versteht, was gängigen Symbolen und Zeichen des dunklen Okkultismus all zu deutlich ähnelt, und auch schon, was schlichtweg eine unnötige Darstellung von Elementen der Schöpfung als angebliches ‚Schmuck‘-Motiv ist: sogenannte ‚Sterne‘ (also Pentagramme, Hexagramme, etc.; tatsächliche Sterne am Himmel haben schließlich wohl kaum derartig geometrisch perfekte Formen …), Dreiecke (insbesondere mit Strahlen geschmückte), Augen, allerlei Tier- oder Menschengestalten (seien es abstrahierte, seien es nahezu fotorealistische Abbildungen). Darüber hinaus kann auch über extravagante Kleidungsstücke und -accessoires nachgedacht werden, die von ihrer Form her fragwürdige Symboliken in sich tragen. Insbesondere Krawatten zum Beispiel könnte man aus diesem Grund deshalb vermeiden, weil sie doch sehr an den Einweihungsritus der weltlich-organisierten Freimaurerei (und vieler anders-benannter Ableger derselben) erinnert (wo dem Kandidaten ein (Galgen-)Strick, bzw. eine Leine um den Hals gelegt wird). Aber auch schon eine Halskette kann hinterfragt werden, ist sie immerhin nichts anderes als eine ‚Kette um den Hals‘, also etwas, was recht deutlich Gebundenheit und Gefangenschaft symbolisiert.

In wie weit man übrigens das Symbol des sogenannten (‚christlichen‘) ‚Kreuzes‘ propagieren möchte, möge jeder für sich selbst entscheiden. Sicher ist bei Paulus einmal von dem ‚Wort vom Kreuz‘ die Rede (1. Korinther 1,18), das für die Erretteten eine ‚Gotteskraft‘ (genauer: die ‚Dynamik der Gottheit‘), für alle anderen eine ‚Torheit‘ ist. Jedoch kann das Wort ‚Kreuz‘ im griechischen Original auch schlicht ‚Pfahl‘ bedeuten, und schlicht das meinen, was unser Messias als dasjenige nennt, was ein jeder ‚auf sich nehme, um ihm nachzufolgen‘ (in seiner Verkörperung im Fleisch damals dann halt tatsächlich in dem Querbalken eines Kreuzes sich materialisierend, den er zu seiner Hinrichtungsstätte hat tragen müssen – aber als Symbol auch jeder individuelle ‚Ballast‘, der einem zugeteilt ist vom Schicksal, aus dem es gilt, ‚etwas zu machen‘, das im Sinne des Ewigen liegt).

Das heute als ‚Kreuz‘ bezeichnete Symbol geht historisch dagegen vielmehr auf verschiedene heidnische Symbole zurück, die meistens etwas mit der Darstellung der Sonne inmitten der Tierkreiszeichen des Jahresverlaufs zu tun haben. Sicherlich kann man die Sonne als Symbol für unseren Herrn Jeschua betrachten, er ist das ‚große Licht, das am vierten Tag an die Feste gesetzt wurde‘, unter anderem ‚als ein Zeichen‘; siehe Genesis 1,14), die ‚Sonne der Gerechtigkeit‘, ‚in dessen Flügeln Heilung ist‘ (siehe Maleachi 3,20; bzw. in machen Übersetzungen 4,2; im Zusammenhang gesehen mit der ‚blutflüssigen Frau, die den Messias am Zipfel [= auf Hebräisch das selbe Wort wie ‚Flügel‘] seines Gewandes ergreift und dadurch sofort geheilt ist‘, z. B. in Matthäus 9,20-22; ausführlich in Markus 5,24-34).

Und auch die 12 Tierkreiszeichen können sicher leicht mit den 12 engsten Jüngern assoziiert werden, die unseren Meister umringen. Doch will man wirklich das Risiko eingehen, ein uraltes Symbol heidnischer Götzenverehrung auf diese Weise umzudeuten, um damit den lebendigen Gott zu ehren? Hat nicht genau diese Geisteshaltung im Alten Israel zu all den Greueln geführt, die der Ewige dann mit Schlägen der Züchtigung strafen musste, bis hin zur Zerstreuung der Stämme unter die Nationen? Ein jeder sei also zumindest eingedenk dieser Sachverhalte.

Und was die Thematik der ‚Hurerei‘ mit der Bekleidung zu tun hat, sollte jedem offensichtlich sein: Der Jünger (und die Jüngerin) des Messias wird keine unnötig ‚aufreizende‘ Kleidung wählen, sondern sich in natürlicher Schönheit gefallen und sich statt mit ‚Perlenschmuck und aufwändiger Haarpracht‘ lieber mit guten Taten und Gottseligkeit zum Glänzen bringen wollen (1. Timotheus 2,9f). Es soll hier nun nicht ausführlich auf die verschiedenen Greuel eingegangen werden, die in unserer verkommenen Zeit (mal wieder) Gang und Gäbe sind in Fragen der Kleidergestaltung. Aber als ein Beispiel seien sogenannte ‚Stöckelschuhe‘ aufgeführt. Von der ungesunden Fußhaltung abgesehen, die diese Schuhe bei der Trägerin erzwingen, fällt auf, dass der ‚aufreizende Effekt‘ (die Betonung des Gesäßes und der Beine) gerade dadurch erzielt wird, dass Beine und Füße den Beinen einer Ziege durchaus ähnlich gemacht werden, mit den dicken Absätzen als den Hufen und der dadurch besonders angespannten, leicht gebeugten Haltung des Unterschenkel.

‚Gekrönt‘ wird die rechte Bekleidung übrigens mit einer rechten Haartracht (beim Mann zudem Barttracht), und der Wahl der rechten Kopfbedeckung. Beim Mann wäre das: ein Bart (nicht in unnatürliche Formen gezwungen, lediglich gepflegt und eventuell getrimmt; siehe etwa Levitikus 21,5), keine allzu langen Haare (1. Korinther 11,14 ; aber auch auf keinen Fall komplett geschoren oder um die Ohren herum kahl rasiert, eventuell sollte das Haar sogar um die Ohren herum demonstrativ etwas fülliger sein, als ‚Abschirmung’/’Schutzwall‘ um die Ohren als den ‚Mündern des Hauptes‘; siehe wiederum Levitikus 21,5), tendenziell keine Kopfbedeckung (zumindest nicht beim Beten und Verkündigen; 1. Korinther 11,4+7). Bei der Frau demgegenüber sind angeraten: eher lange Haare (1. Korinther 11,15) und tendenziell das Tragen einer Kopfbedeckung (mindestens beim Beten und Verkündigen; 1. Korinther 11,5f). Doch zu den Details und Symboliken von Kopfbedeckung, Haar- und Barttracht siehe den entsprechenden eigenen Artikel.

Ein allerletzter Schliff wird der rechten Kleidung dann noch mit dem Tragen der sogenannten Tzitzit gegeben (mindestens für Männer; siehe Numeri 15,38ff und Deuteronomium 22,12). Zu den Tzitzit siehe ebenfalls den entsprechenden eigenen Artikel.

Und zum Schluss soll nun einmal das absolute Idealbild der Bekleidung eines Menschen im Dienst des Ewigen genannt sein, wie es unser Messias vorgelebt hat, als er im Fleisch auf Erden wandelte (Johannes 19,23; Exodus 28,4): ein Leibrock (‚Kethuneth‘, ‚Obergewand‘), aus einem Stück gewebt; dazu vermutlich einen Gürtel (‚Avnat‘) und einen Unterrock (‚Me’ijl‘). Möglichst einfach also, leicht in der Schwere der Last, die man auf der Haut trägt, und dennoch alles nötige der ‚Haut‘ und des ‚Fleisches‘ bedeckend. So möge also auch unser ‚Seelengewand‘ stets möglichst einfach, einfältig gestaltet sein, möge es keine Last für den Leib sein, und möge es dennoch alles mit reinem (Seelen-)Stoff abdecken und auffüllen, ausfüllen, ERfüllen, was wir als ‚Bewusstheit‘ und ‚Botschaft‘ (‚Haut und Fleisch‘) mit uns herumtragen – und es soll nichts davon im falschen Rahmen ‚entblößt‘, das heißt ‚offenbart‘ werden. ‚Keine Perlen vor die Säue‘ …

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