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Wolke(n)(-dunkel)/Gewölk; Ay-N-N(-H)/Ay-R(-J)-Ph(-L)/Ay-Bv

1. Dezember 2016

Wolke(n)(-dunkel)/Gewölk
Ay-N-N/Ay-R(-J)-Ph(-L)/Ay-Bv

Ay-N-N(-H) (170/175):Wolke; Gesammeltes; Ansammlung
Doppeldeutigkeiten: Zauberei, Wahrsagerei (‚Wolkenschauerei/-deuterei‘)

Ay-R-Ph-L (380):Wolkendunkel, dunkles Gewölk; Dunkelheit (am/im Himmel)

Ay-Bv (72): Dickicht (des Waldes); Dunkel (vom Gewölk); Dichtes
Doppeldeutigkeiten: Ay-Bv = Schwelle, Vordach

1. ‚Wolkensäule‘ (Ay-M-W-D Ay-N-N) in der Wüste – ‚Wolke‘ der Herrlichkeit des Ewigen
2. ‚Wolke‘ als Sinnbild des Hohen, Erhabenen
3. ‚Wolken‘ als Träger und Bringer des (in der Regel heilsamen) Regens
4. (vor allem wasserlose) ‚Wolken‘ als besonders flüchtige Erscheinungen (des Himmels)
5. ‚Wolken‘ als Bekleidung, Einhüllung, Bedeckung von Wesenheiten/Erscheinungen/Zuständen
6. ‚Gewölk‘ als Sinnbild für ‚Finsternis‘, ‚Dunkelheit‘, ‚Verborgenheit‘ (am/im Himmel oder vom Himmel her)
7. ‚Gewölk‘ und ‚Wolken‘ als Anzeichen von Gericht und speziell des finalen ‚Tages des Ewigen‘

‚Wolkensäule‘ (Ay-M-W-D Ay-N-N) in der Wüste – ‚Wolke‘ der Herrlichkeit des Ewigen:
2. Mose 13,21 Und der Herr
zog vor ihnen her, am Tag in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen konnten.
2. Mose 13,22 Die
Wolkensäule wich nie von dem Volk bei Tag noch die Feuersäule bei Nacht.
2. Mose 14,19 Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und trat hinter sie; und
die Wolkensäule vor ihnen machte sich auf und trat hinter sie.
2. Mose 14,20 So kam sie
zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels; und sie war [für die einen] Wolke und Finsternis, und [für die anderen] erleuchtete sie die Nacht, so daß diese und jene die ganze Nacht nicht zusammenkamen.
2. Mose 14,24 Und es geschah, als die Morgenwache kam,
da schaute der Herr aus der Feuersäule und der Wolke auf das Heer der Ägypter und verwirrte das Heer der Ägypter.
2. Mose 16,10 Und es geschah, als Aaron zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israels redete, da wandten sie sich zur Wüste; und siehe,
die Herrlichkeit des Herrn erschien in der Wolke.
2. Mose 19,9 Da sprach der Herr zu Mose: Siehe,
ich will in einer dichten Wolke zu dir kommen, damit das Volk meine Worte hört, die ich mit dir rede, und auch dir für alle Zeit glaubt. Und Mose verkündete dem Herrn die Worte des Volkes.
2. Mose 19,16 Und es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war,
da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und [es ertönte] ein sehr lauter Schall von Schopharhörnern. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war.
2. Mose 24,15 Als nun Mose
auf den Berg stieg, bedeckte eine Wolke den Berg.
2. Mose 24,16 Und
die Herrlichkeit des Herrn ruhte auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage lang; am siebten Tag aber rief er Mose von der Wolke aus zu.
2. Mose 24,18 Mose aber ging
mitten in die Wolke hinein, als er den Berg bestieg; und Mose blieb 40 Tage und 40 Nächte auf dem Berg.
2. Mose 33,9 Und es geschah, wenn Mose
in das Zelt hineinging, so kam die Wolkensäule herab und stand am Eingang des Zeltes, und Er redete mit Mose.
2. Mose 33,10 Und wenn das ganze Volk
die Wolkensäule am Eingang des Zeltes stehen sah, dann standen sie alle auf und verneigten sich, jeder am Eingang seines Zeltes.
2. Mose 40,34 Da
bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung.
2. Mose 40,35 Und Mose
konnte nicht in die Stiftshütte gehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des Herrn die Wohnung erfüllte.
2. Mose 40,36 So oft sich aber die
Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Kinder Israels auf, während aller ihrer Wanderungen.
2. Mose 40,37 Wenn sich aber
die Wolke nicht erhob, so brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, da sie sich erhob. [vgl. auch 4. Mose 9,17-22]
2. Mose 40,38 Denn
die Wolke des Herrn war bei Tag auf der Wohnung, und bei Nacht war Feuer darin vor den Augen des ganzen Hauses Israel, während aller ihrer Wanderungen.
3. Mose 16,2 Und der Herr sprach zu Mose: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu allen Zeiten in das Heiligtum hineingehen soll,
hinter den Vorhang, vor den Sühnedeckel, der auf der Lade ist, damit er nicht stirbt; denn ich will auf dem Sühnedeckel in einer Wolke erscheinen.
4. Mose 9,15 Und an dem Tag,
als die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte die Wolke die Wohnung, nämlich das Zelt des Zeugnisses, und am Abend war sie über der Wohnung anzusehen wie Feuer, bis zum Morgen.
4. Mose 9,16 So war es allezeit;
die Wolke bedeckte sie, aber bei Nacht war sie anzusehen wie Feuer.
4. Mose 10,11 Und es geschah
am zwanzigsten Tag, im zweiten Monat des zweiten Jahres, da erhob sich die Wolke über der Wohnung des Zeugnisses.
4. Mose 10,12 Und die Kinder Israels brachen
nach ihrer Aufbruchsordnung aus der Wüste Sinai auf, und die Wolke ließ sich in der Wüste Paran nieder.
4. Mose 10,34 Und
die Wolke des Herrn war bei Tag über ihnen, wenn sie aus dem Lager aufbrachen.
4. Mose 11,25
Da kam der Herr herab in der Wolke und redete mit ihm [Mose], und Er nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die 70 Ältesten; und es geschah, als der Geist auf ihnen ruhte, da weissagten sie, aber nicht fortgesetzt.
4. Mose 12,5 Da kam
der Herr in der Wolkensäule herab und trat an den Eingang der Stiftshütte, und er rief Aaron und Mirjam, und die beiden gingen voraus.
4. Mose 12,10 Und
die Wolke wich von der Stiftshütte; und siehe, da war Mirjam [wegen ihrer Rebellion gegen Moses Leiterschaft/seiner Heirat der Kuschiterin] aussätzig wie Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam, und siehe, sie war aussätzig.
4. Mose 14,14 und sie werden es auch den Einwohnern dieses Landes sagen, die gehört haben, daß du, der Herr, in der Mitte dieses Volkes bist, und daß
du, der Herr, von Angesicht zu Angesicht gesehen wirst und deine Wolke über ihnen steht und du vor ihnen her bei Tag in der Wolkensäule und bei Nacht in der Feuersäule gehst.
4. Mose 17,7 Und es geschah, als sich die Gemeinde gegen Mose und gegen Aaron versammelt hatte, wandten sie sich der Stiftshütte zu, und siehe,
da bedeckte sie die Wolke, und die Herrlichkeit des Herrn erschien.
5. Mose 1,33
der doch vor euch herging auf dem Weg, um euch die Lagerstätten auszusuchen, bei Nacht im Feuer, damit ihr den Weg sehen konntet, auf dem ihr gehen solltet, und bei Tag in einer Wolke.
5. Mose 4,11 da tratet ihr herzu und standet unten am Berg. Aber
der Berg brannte im Feuer bis ins Innerste des Himmels hinein, [der voller] Finsternis, Wolken und Dunkel [war].
5. Mose 31,15 Der Herr aber
erschien in der Hütte in der Wolkensäule, und die Wolkensäule stand über dem Eingang der Hütte.
5. Mose 33,26 Niemand ist gleich dem
Gott Jeschuruns, der zu deiner Hilfe am Himmel einherfährt und auf den Wolken in seiner Majestät.
Nehemia 9,12 Du hast sie
geleitet bei Tag mit einer Wolkensäule und bei Nacht mit einer Feuersäule, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.
Nehemia 9,19 hast du sie nach deiner großen Barmherzigkeit doch nicht verlassen in der Wüste;
die Wolkensäule wich nicht von ihnen am Tag, um sie auf dem Weg zu führen, noch die Feuersäule in der Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, den sie ziehen sollten.
Psalm 99,7
In der Wolkensäule redete er zu ihnen; sie bewahrten seine Zeugnisse und die Satzung, die er ihnen gab.
Psalm 78,14 Er
leitete sie bei Tag mit einer Wolke und mit dem Licht eines Feuers durch die ganze Nacht.
Psalm 105,39 Er
breitete vor ihnen eine Wolke aus als Decke und Feuer, um die Nacht zu erleuchten.
1. Korinther 10,1 Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht laßt,
daß unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.
1. Korinther 10,2 Sie wurden auch alle
auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,
1. Könige 8,10 Und es geschah,
als die Priester aus dem Heiligtum hinausgingen, da erfüllte die Wolke das Haus des Herrn,
1. Könige 8,11 so
daß die Priester wegen der Wolke nicht hinzutreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn.
2. Chronik 5,13 da war es, wie wenn die, welche die Trompeten bliesen und sangen, nur eine Stimme hören ließen, um den Herrn zu loben und ihm zu danken. Und
als sie die Stimme erhoben mit Trompeten, Zimbeln, ja, mit Musikinstrumenten und mit dem Lob des Herrn, daß er gütig ist und seine Gnade ewig währt, da wurde das Haus, das Haus des Herrn, mit einer Wolke erfüllt,
2. Chronik 5,14 so
daß die Priester wegen der Wolke nicht hinzutreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten, denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.
Jesaja 4,5 dann wird der Herr über der ganzen Wohnung des Berges Zion und
über seinen Versammlungen bei Tag eine Wolke und Rauch schaffen und den Glanz einer Feuerflamme bei Nacht, denn über der ganzen Herrlichkeit wird ein Schutzdach sein;
Hesekiel 1,4 Und ich schaute, und siehe, ein Sturmwind kam
von Norden her, eine große Wolke und loderndes Feuer, von einem Strahlenglanz umgeben; aus seiner Mitte aber glänzte es wie Goldschimmer, mitten aus dem Feuer.
Hesekiel 10,3 Und die Cherubim standen auf der rechten Seite des Hauses, als der Mann hineinging;
die Wolke aber erfüllte den inneren Vorhof.
Hesekiel 10,4 Da erhob sich die
Herrlichkeit des Herrn von dem Cherub zur Schwelle des Hauses hin, und der Tempel wurde von der Wolke erfüllt, und der Vorhof war voll vom Glanz der Herrlichkeit des Herrn.
Psalm 97,2
Wolken und [Wolken-]Dunkel sind um ihn her, Gerechtigkeit und Recht sind die Grundfeste seines Thrones.
1. Könige 8,12 Damals sprach Salomo: Der Herr hat gesagt, er wolle
im [Wolken-]Dunkeln wohnen.
Matthäus 17,5 Als er noch redete, siehe,
da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören! [vgl. Markus 9,7; Lukas 9,35]
Lukas 9,34 Während er aber dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie.
Sie fürchteten sich aber, als jene in die Wolke hineinkamen.
Apostelgeschichte 1,9 Und als er dies gesagt hatte, wurde er
vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg.
Daniel 7,13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe,
es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.
Matthäus 26,64 Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt! Überdies sage ich euch: Künftig werdet ihr den Sohn des Menschen
sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels! [vgl. Markus 14,62]
Offenbarung 11,12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel, die zu ihnen sprach: Steigt hier herauf!
Da stiegen sie in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie.
1. Thessalonicher 4,17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen
mit ihnen [= den in Christus entschlafenen] entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
Lukas 21,27 Und dann werden sie
den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. [vgl. Markus 13,26]
Matthäus 24,30 Und dann wird
das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Offenbarung 1,7 Siehe,
er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter der Erde! Ja, Amen.
Offenbarung 14,14 Und ich sah, und siehe,
eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen; er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel.
Offenbarung 14,15 Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der
rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist!
Offenbarung 14,16 Und
der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet.

‚Wolke‘ als Sinnbild des Hohen, Erhabenen
1. Mose 9,13
Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.
1. Mose 9,14 Wenn es nun geschieht,
daß ich Wolken über der Erde sammle, und der Bogen in den Wolken erscheint,
1. Mose 9,16 Darum soll der
Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und an den ewigen Bund gedenke zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf der Erde ist!
Hesekiel 1,28 Wie
der Bogen aussieht, der an einem Regentag in den Wolken erscheint, so war auch der Glanz ringsum anzusehen. So war das Aussehen der Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn. Als ich sie sah, fiel ich auf mein Angesicht; und ich hörte die Stimme von einem, der redete.
Hiob 37,16 Verstehst du
das Schweben der Wolke, die Wunder dessen, der an Verstand vollkommen ist?
Jesaja 19,1 Die Last über Ägypten: Siehe,
der Herr fährt auf einer schnellen Wolke einher und kommt nach Ägypten! Da werden die Götzen Ägyptens vor ihm beben, und das Herz wird den Ägyptern im Leibe vergehen.
Jesaja 60,8 Wer sind die, welche
gleich einer Wolke daherfliegen und wie Tauben zu ihren Schlägen? [= heimkehrende Kinder Israels]
Psalm 89,7 Denn
wer in den Wolken ist dem Herrn zu vergleichen, wer ist dem Herrn ähnlich unter den Göttersöhnen?
Psalm 89,38 wie der Mond soll er ewig bestehen, und
wie der Zeuge in den Wolken zuverlässig sein!« (Sela.)
Hebräer 12,1 Da wir nun eine solche
Wolke von Zeugen um uns haben, so laßt uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und laßt uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt,
Hiob 20,6 Wenn auch sein
Stolz bis zum Himmel reichte und sein Haupt die Wolken berührte,
Hiob 35,5 Sieh zum Himmel empor und betrachte ihn, und schau
die Wolken an, die höher sind als du!
Hiob 36,29
Versteht man auch das Ausspannen der Wolken und den Donnerschall seines Gezelts?
Hiob 37,15 Weißt du, wie Gott ihnen Befehl gibt, wie er
das Licht seiner Wolken leuchten läßt?
Psalm 36,6 Herr,
deine Gnade reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken! [vgl. auch Psalm 57,11; 108,5]
Psalm 68,35 Gebt
Gott das Lob! Seine Hoheit waltet über Israel und seine Macht in den Wolken.
Sprüche 8,28 als er
die Wolken droben befestigte und Festigkeit gab den Quellen der Meerestiefe;
Jeremia 51,9 »Wir haben Babel heilen wollen, aber es ist nicht gesund geworden. Verlaßt es und laßt uns jeder in sein Land ziehen; denn sein Gericht reicht bis zum Himmel und
steigt bis zu den Wolken empor
Hesekiel 19,11 Seine Äste wurden so stark, daß man Herrscherstäbe daraus machen konnte, und
sein Wuchs erhob sich bis zu den Wolken, so daß er auffiel wegen seiner Höhe und wegen der Menge seiner Ranken.
Hesekiel 31,3 Siehe, der Assyrer war wie eine Zeder auf dem Libanon, mit schönen Ästen, so dicht, daß er Schatten gab, und
hoch aufgeschossen, daß sein Wipfel bis zu den Wolken reichte.
Hesekiel 31,10 Darum, so spricht Gott, der Herr: Weil du
so hoch gewachsen bist, ja, weil sein Wipfel bis zu den Wolken reichte und sein Herz sich überhoben hat wegen seiner Höhe,
Hesekiel 31,14 damit sich künftig kein Baum am Wasser
wegen seiner Höhe überheben und seinen Wipfel bis zu den Wolken erheben soll; damit auch alle Großen unter ihnen, die vom Wasser getränkt werden, nicht mehr in ihrer Höhe dastehen, da sie doch alle dem Tod preisgegeben sind, in die untersten Örter der Erde, inmitten der Menschenkinder, zu denen hin, die zur Grube hinabfahren.
Jesaja 14,14 [der ‚König von Tyrus‘, bzw. Satan (in ihm) sprach:] ich will
emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen!‹

‚Wolken‘ als Träger und Bringer des (in der Regel heilsamen) Regens
Richter 5,4 O Herr, als du von Seir auszogst, als du einhergingst vom Gebiet Edoms, da
erzitterte die Erde und der Himmel troff, ja, die Wolken troffen vom Wasser.
1. Könige 18,44 Und beim siebten Mal sprach er: Siehe,
es steigt eine kleine Wolke aus dem Meer auf, wie die Hand eines Mannes! Da sprach er: Geh hinauf und sage zu Ahab: Spanne an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht zurückhält!
Sprüche 16,15 Wenn das Angesicht des Königs leuchtet, bedeutet es Leben, und
seine Gunst ist wie eine Wolke des Spätregens.
Hiob 26,8 Er
bindet die Wasser in seinen Wolken zusammen, und das Gewölk zerreißt nicht unter ihrem Gewicht.
Hiob 37,11
Mit Wasserfülle belastet er die Wolken; er zerstreut sein helles Gewölk.
Hiob 36,28 den
die Wolken niederrieseln, auf viele Menschen herabtropfen lassen.
Hiob 38,34 Kannst du deine Stimme zu den
Wolken erheben, so daß dich Regengüsse bedecken?
Hiob 38,37 Wer zählt
die Wolken mit Weisheit, und wer schüttet die Schläuche des Himmels aus,
Psalm 77,18 Die
Wolken gossen Wasser aus, es donnerte im Gewölk, und deine Pfeile fuhren daher.
Psalm 78,23 Und doch hatte er den
Wolken droben geboten und die Türen des Himmels geöffnet;
Lukas 12,54 Er sprach aber auch zu der Volksmenge:
Wenn ihr das Gewölk aufsteigen seht vom Westen her, so sagt ihr sofort: Es gibt Regen!, und es geschieht auch so.
Psalm 147,8 der den
Himmel mit Wolken bedeckt, der Regen bereitet für die Erde und auf den Bergen Gras wachsen läßt;
Sprüche 3,20
Durch seine Erkenntnis brachen die Fluten hervor und träufelten die Wolken Tau herab.
Prediger 11,3 Wenn
die Wolken mit Regen erfüllt sind, so ergießen sie sich auf die Erde. Und wenn ein Baum fällt, ob nach Süden oder nach Norden – an dem Ort, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen.
Jesaja 5,6 Ich will ihn öde liegen lassen; er soll weder beschnitten noch gehackt werden, und Dornen und Disteln sollen ihn überwuchern. Ich will auch
den Wolken gebieten, daß sie keinen Regen auf ihn fallen lassen!
Jesaja 45,8
Träufelt, ihr Himmel, von oben herab, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf, und es sprosse Heil hervor, und Gerechtigkeit wachse zugleich! Ich, der Herr, habe es geschaffen.

(vor allem wasserlose) ‚Wolken‘ als besonders flüchtige Erscheinungen (des Himmels)
Hiob 7,9 Wie
die Wolke vergeht und verschwindet, so kommt, wer ins Totenreich fährt, nicht mehr herauf;
Hiob 30,15 Jähe Schrecken haben sich gegen mich gewendet; meine Ehre ist wie der Wind verflogen, und
meine Rettung ist vorübergezogen wie eine Wolke.
Hiob 37,21 Jetzt zwar
sieht man das Licht nicht, das doch leuchtend hinter den Wolken steht; aber der Wind wird sich erheben und sie wegfegen.
Sprüche 25,14 Wie
aufziehende Wolken und Wind ohne Regen, so ist ein Mensch, der lügenhafte Versprechungen macht.
2. Petrus 2,17 Diese Leute [= Lästerer, Schlemmer, Betrüger, Ehebrecher] sind
Brunnen ohne Wasser, Wolken, vom Sturmwind getrieben, und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbehalten in Ewigkeit.
Judas 1,12 Diese sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen und schmausen mit [euch], indem sie
ohne Scheu sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden umhergetrieben, unfruchtbare Bäume im Spätherbst, zweimal erstorben und entwurzelt,

‚Wolken‘ als Bekleidung, Einhüllung, Bedeckung von Wesenheiten/Erscheinungen/Zuständen
Jesaja 25,5 Wie die Sonnenglut in einer dürren Gegend,
so dämpfst du das Toben der Fremden; wie die Sonnenglut durch den Schatten einer Wolke, so legt sich der Triumphgesang der Tyrannen.
Jesaja 44,22 Ich
tilge deine Übertretungen wie einen Nebel und deine Sünden wie eine Wolke. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!
Klagelieder 3,44 du hast dich
in eine Wolke gehüllt, daß kein Gebet hindurchdrang;
Hiob 22,14 Die
Wolken sind eine Hülle für ihn, so daß er nicht sehen kann, und er wandelt auf dem Himmelsgewölbe umher!«
Hiob 38,9 als ich es
in Wolken kleidete und Wolkendunkel zu seinen Windeln machte;
Psalm 104,3 der sich seine Obergemächer zimmert in den Wassern,
der Wolken zu seinem Wagen macht und einherfährt auf den Flügeln des Windes,

‚Gewölk‘ als Sinnbild für ‚Finsternis‘, ‚Dunkelheit‘, ‚Verborgenheit‘ (am/im Himmel oder vom Himmel her)
5. Mose 5,22 Diese Worte redete der Herr zu eurer ganzen Gemeinde auf dem Berg, mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und der Dunkelheit, mit gewaltiger Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.
2. Samuel 22,12 Er machte
Finsternis um sich her zu seinem Zelt, dunkle Wasser, dichte Wolken.
2. Samuel 23,4 der ist wie das
Licht am Morgen, wenn die Sonne aufgeht, ein Morgen ohne Wolken, wenn durch ihren Glanz das junge Grün nach dem Regen aus der Erde sproßt.
1. Könige 18,45 Und es geschah unterdessen, da wurde
der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein gewaltiger Regen. Ahab aber bestieg den Wagen und fuhr nach Jesreel.
Hiob 3,5 Hätten doch
Finsternis und Todesschatten ihn zurückgefordert, Gewölk sich auf ihm niedergelassen und diesen trüben Tag überfallen!
Hiob 26,9 Er
verschließt den Anblick des Thrones, er breitet sein Gewölk darüber.
Jesaja 5,30 Und es wird über ihm brausen an jenem Tag wie Meeresbrausen; schaut man aber zur Erde, siehe, so ist da
dichte Finsternis; auch das Licht wird durch ihr Gewölk verdunkelt.
Hesekiel 32,7 Wenn ich
dich [= Pharao, König Ägyptens] auslöschen werde, so will ich den Himmel bedecken und seine Sterne verdunkeln; ich will die Sonne in Gewölk hüllen, und der Mond wird seinen Schein nicht geben;
Hesekiel 30,18 In Tachpanches soll der
Tag verfinstert werden, wenn ich dort das Joch Ägyptens zerbreche und ihre stolze Macht dort ein Ende findet; es wird sie eine [dunkle] Wolke bedecken, und ihre Töchter sollen in die Gefangenschaft wandern.
Hesekiel 38,9 Du [= Gog] aber wirst heraufziehen, herankommen wie ein Unwetter; du wirst sein
wie eine finstere Wolke, die das Land bedecken will, du und alle deine Truppen und viele Völker mit dir.
Hesekiel 38,16 Und du wirst
gegen mein Volk Israel heraufziehen, wie eine finstere Wolke, die das Land bedecken will. Zur letzten Zeit wird es geschehen, daß ich dich gegen mein Land heraufkommen lasse, damit mich die Heidenvölker erkennen sollen, wenn ich mich an dir, Gog, vor ihren Augen heilig erweisen werde!
Psalm 18,12 Er machte
Finsternis zu seiner Hülle, dunkle Wasser, dichte Wolken zu seinem Zelt um sich her.

‚Gewölk‘ und ‚Wolken‘ als Anzeichen von Gericht und speziell des finalen ‚Tages des Ewigen‘
Jeremia 51,16
Wenn er seine Stimme hören läßt, entsteht Wasserrauschen am Himmel, und Gewölk [wörtlich: ‚Erhobene, Hohe; Fürsten‘ – N-Sch-A-J-M] zieht von den Enden der Erde herauf; er macht Blitze, damit es regnet, und läßt den Wind aus seinen Vorratskammern hervor. [Vorbereitung des Falls von Babel]
Nahum 1,3 Der Herr ist langsam zum Zorn, aber
von großer Kraft, und er läßt gewiß nicht ungestraft. Der Weg des Herrn ist im Sturmwind und im Ungewitter, und Gewölk ist der Staub seiner Füße.
Joel 2,2 ein
Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. Wie Morgenrot breitet sich über die Berge aus ein großes, mächtiges Volk, wie es seinesgleichen von Ewigkeit her nicht gegeben hat und auch in künftigen Zeiten und Generationen nicht mehr geben wird.
Zephanja 1,15 Ein
Tag des Zorns ist dieser Tag, ein Tag der Angst und der Bedrängnis, ein Tag des Ruins und der Zerstörung, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels,
Jeremia 4,13 Siehe,
gleich Wolken zieht er [= der ‚Löwe aus seinem Dickicht‘, ‚Verderber der Völker‘, ‚von Norden her‘; siehe Jeremia 4,6-7] herauf, und wie ein Sturmwind sind seine Streitwagen; schneller als Adler sind seine Rosse! Wehe uns, denn wir sind verwüstet!
Jeremia 10,13
Sobald er den Donnerschall gibt, [sammelt sich] eine Wassermenge am Himmel, und Wolken ziehen herauf vom Ende der Erde. Blitze macht er zum Regen, und den Wind führt er aus seinen Kammern hervor.
Hesekiel 30,3 Denn
nahe ist der Tag, ja, nahe ist der Tag des Herrn! Ein Tag [dunkler] Wolken, die Zeit der Heidenvölker wird es sein.
Klagelieder 2,1 Ach! Wie hat doch
der Herr in seinem Zorn die Tochter Zion in Wolkendunkel gehüllt! Er hat die Zierde Israels vom Himmel zur Erde geschleudert und an den Schemel seiner Füße nicht gedacht am Tag seines Zorns.
Hesekiel 34,12 Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er
mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.

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