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Auswärts-Kommentar zur Freimaurerei: eine Safecopy …

28. März 2015

Zur Unterscheidung von ‚Johannis-Maurerei‘ (wie es hier genannt wird – ich würde schlicht SYMBOLISCHE FREIMAUREREI sagen) einerseits und andrerseits allem anderen, das sich mit dem Wort ‚Freimaurerei‘ zwar zu schmücken/ zu charakterisieren versucht, jedoch im Konkreten dann ’nur‘ als weltliche Struktur auftritt – sei auf Lessings ‚Ernst und Falk‘ verwiesen: http://www.sgovd.org/content/ernst-und-falk (der Wikipedia-Eintrag dazu ist übrigens für den historischen Kontext der Niederschrift durch Lessing recht lesenswert; http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_und_Falk). Ja: Seit Jesus Christus ist der ‚Vorhang vor dem Allerheiligsten zerrissen‘. Doch trotz der Tatsache, dass dies in Form der sogenannten ‚Bibel‘ heute so ziemlich jedem Menschen auf Erden nicht bloß ZUGÄNGLICH ist als Tatsachenwissen, sondern es den meisten Menschen gar BEKANNT ist in seiner ganz konkreten Gestaltung/Verlaufsform – trotz dieser prinzipiellen Vorhandenheit der mystischen Wahrheit für alle ‚Öffentlichkeit‘, VERSTEHEN doch noch immer die Allerwenigsten das Werk ‚Jesu Christi‘ hinreichend gründlich für die kommenden Jahrhunderte. Und genau DAFÜR – dass zumindest die MÖGLICHKEIT zum tieferen Verständnis weiter wachgehalten wird – IST die ‚Freimaurerei‘. Auch heute noch, also durchaus NACH der Enthüllung des Mysteriums vor knapp einem ‚Weltenmonat‘. Denn das enthüllte Mysterium ist durch seine Enthüllung noch nicht ‚automatisch‘ in den Seelen Aller auch VERANKERT und damit ERSCHLOSSEN. Der Kern auch der heutigen ‚institutionalisierten‘ Freimaurerei – wo sie denn noch auf der Basis der wahren ‚Symbolischen Freimaurerei‘ steht, wohlgemerkt – das ist der Gedanke des Manichäismus (stark vereinfacht formuliert): ‚Gott‘ sendet sich selbst, als ‚den Menschen‘, hinein in das ‚Reich der Finsternis‘, um dieses Reich der Finsternis gerade durch die Durchmischung mit dem ‚Guten‘, das eben allein aus Gott kommt als das ‚Herabgesandte‘, zur Selbstüberwindung zu führen. Wie ‚Gott der Vater‘ sich als sein ‚einziggeborener Sohn‘ hat herabgesandt, um die gefallene Menschheit zu erlösen vom ansonsten vorgezeichneten Niedergang. Dieser ‚einziggeborene Sohn‘, der ‚Christus‘ IST eben der ‚Menschensohn‘, dasjenige, das also von dem ‚Menschen‘ – von der kollektiven Menschheit – hervorgebracht/gezeugt wird INNERHALB ihrer Erdenreise als die ’neue Generation‘ von Menschen (‚Übermenschen‘ nach Nietzsche), die ‚erleuchtete‘ Menschheit (also diejenige, die in jedem ihrer einzelnen Glieder den ‚Christus‘ verwirklicht hat, die jeden einzelnen auf Erden wandelnden Menschenleib also zu einem ‚Tempel Gottes‘ transformiert hat). Und ‚Jesus Christus‘ als historische Existenz verkörpert eben ganz handfest diese Verwirklichung, als ‚Prototyp‘ des künftigen Übermenschen; er ist zunächst der ‚Erstgeborene‘ und damit ‚Einziggeborener‘, weil nur ein Einziger derjenige sein kann, der ALS ERSTER in diesen ‚Zustand‘ gelangt. J.C. repräsentiert damit – ob man an seine historische Existenz nun tatsächlich ‚glaubt‘ oder auch nicht – das gleichermaßen individuelle, wie auch universale, über-persönliche ‚Ich-Verständnis‘ eines Erdenmenschen, der sich bis zu einem gewissen Grad ’selbst erkannt hat‘ – eben bis zu genau dem Grad, bevor der Prozess der ‚Selbsterkenntnis‘ wiederum in ein Widersachertum umschlagen würde, nämlich ins ‚Luziferische‘, das im Gegensatz zum ‚Ahrimanischen‘ nicht bremst, sondern im Gegenteil ZU SCHNELL ‚hoch hinaus‘ will (~ Nihilismus, ‚illuminierten-Faschismus‘, etc.). Die Freimaurerei MUSS deshalb in Kauf nehmen, an unzähligen Stellen vom ‚Bösen‘ unterwandert zu werden – denn das ‚Böse‘ ist dieser unserer materiellen Welt schlichtweg inhärent, es ist geradezu ihr Wesen in Abgrenzung von ‚den Himmeln‘. Die institutionalisierte Freimauerei kann somit als der ‚luziferische Kompromiss‘ betrachtet werden, den die mystische Wahrheit des ursprünglichen Christentums eingehen musste, um ÜBERHAUPT innerhalb der materiellen Welt den Gang der Zeitalter zu durchwirken. Die Mission der Freimaurer ist daher in der Tat eine ‚luziferische‘: die ‚Apotheose‘, die ‚Gottwerdung‘ der Menschheit. Und das christliche Moment innerhalb der Maurerei sorgt dafür, dass dieses Luziferische nur in soweit wirken kann, wie es der jeweiligen momentanen Entwicklungsstufe der Menschheit angemessen ist. Deshalb EHREN Freimaurer den ‚Luzifer‘ zu Recht – ‚er‘ ist ihr weltlicher Meister, der große Architekt. Doch ANBETEN wird ein wahrer Maurer nur den ‚Christus‘, das ist der geläuterte Luzifer, der nun seinen ordnungsgemäßen Rang in der Hierarchie MITHILFE DES MENSCHEN (=mithilfe des MENSCH-SEINS/Mensch-geworden-Seins) erkannt und bewusst eingenommen hat. So oder so hast du ganz Recht, @’MalSehenWasKommt‘: Nur der Weg über ‚Jesus Christus‘ führt zur individuellen Erlösung – ABER: was unter dem sprachlichen Begriff ‚Jesus Christus‘ verstanden wird, ist hierbei nahezu unerheblich. Auch einer, der nie von Jesus gehört hat, kann den ‚Christus‘ in der eigenen Seele wiederauferstehen lassen. Egal, welche Worte er dann für die Beschreibung dieses Prozesses wählt oder nicht wählt. ‚Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.‘

Post Scriptum zu meinem 9:40Uhr-Post gestern (in indirekter Antwort sowohl auf FreeSpeech, als auch auf MalSehenWasKommt):

‘Anbetung’ meint im oberen Text eine spezielle Form der Hingabe an ein relativ Höheres aus der Sicht des Sich-Hingebenden; namentlich eine solche Hingabe, bei der sich der ‘Anbetende’ dem ‘Angebeteten’ in gleichem Maße unterwirft, wie er sich zu diesem emporerhebt/hinaufstrebt – das Gleichgewicht und der Einklang aus Demut vor der Größe Gottes und dem Willen zur Rückbindung an Ihn in dieser seiner Größe.

‘Im Christus-Bewusstsein SEIN’ bedeutet damit gerade die in einer ESOterischen religiösen Schulung angestrebte VOLLENDUNG des ‘Christus-Anbetens’, indem hier die Hingabe einerseits zum völligen Aufgehen als ‘Person’/’niederes Selbst’ in ‘Christus’ wird, andererseits diese Hingabe zum ‘Wiedergeborenwerden’ als erneuerter Mensch führt, durch das dann allein noch ‘der Christus lebt in mir’ – in einer universellen Ausdrucksform, die sich dennoch für jeden auf Erden Wandelnden ganz individuell ausgeprägt zeigen muss (sonst wäre es offenkundig ‘nur’ ein Rückfall in eine Art ‘Gruppenseelen-haftigkeit’, Stichwort: ‚Priester mit ihrer Schafherde‘ …).

Noch einiges zu den Begriffen ‘Freimaurerei’, ‘Maurer’, ‘Symbolische Freimaurerei’, ‘Johannis-Maurerei’ etc. und der Gegenüberstellung zu ‘institutionalisierter Freimaurerei‘:
Unter ‘Symbolischer Freimaurerei’ sei hier allein zu verstehen das GEISTIGE Ideal, also etwas grundsätzlich der sogenannten ‘Raumzeitlichkeit’ transzendentes. Die sich (durchaus zu Recht) ‘symbolisch’ nennende ‘Johannis-Maurerei’ nun aber ist gleichzeitig auch eine institutionalisierte Form (eine von sehr vielen) der allgemeinen freimaurerischen Idee, ein an das Raumzeitliche gebundenes ‘Schema’, das konkret vor allem auf einer Bauhütten-Tradition und speziell -Symbolik’ basiert. Die geistige Substanz, die diese Symbole aber tragen, ist in keiner Weise endgültig an ebendiese Symbol(ik)en gebunden – sie zeigt sich je nach Zeitalter und Gesellschaftszustand in anderer Form, und alle diese Formen, oder ‘Schemen’, haben irgendwann das Schicksal einer Profanisierung, Verzerrung und Entartung zu durchmachen. Aber die Substanz dahinter fließt immer weiter durch die Menschheitsreise, findet immer wieder aus scheinbaren ‘Zufällen’ heraus ein neues Schema für die weltliche Struktur, durch die es die Menschen erreicht, mit jeder neuen Ausprägung immer wieder auf einer etwas ‘höheren Stufe’.

So ist etwa die heutige institutionalisierte Freimaurerei (die sich auch selbst so nennt) in ihrem Wesentlichen aus einer bestimmten Form des ‘Tempelherren-tums/’Gralsrittertums’ erwachsen, als dieses die Zeit für gekommen sah, mancher bis dahin recht behüteten Weisheit den Weg in eine deutlich breitere Öffentlichkeit zu bahnen. So wurde (wenigstens laut Lessing) in England, genauer in London, aus der ‘Masoney’ (von altgermanischem Wortstamm ‘mason/masen’, ‘Tisch’ abgeleitet; meint ursprünglich wohl ein Zusammensitzen am Runden Tisch, ein ‘Rat-Halten’ also, später meint es zunehmend speziell eine Art ‘geistiges Harmonieren jenseits des gesprochenen Wortes und des physischen Kommunizierens überhaupt’ im gemeinschaftlichen Wirken auf die Gesellschaft, wie es eben gerade echte Mysterienschulen praktizieren, um sich gerade NICHT korrumpieren zu lassen durch festgefahrene weltliche Strukturen) erst die ‘Masonry’, dann die sogenannte ‘FREE Masonry’, die jetzt also die alte Masoney prinzipiell ALLEN gesellschaftlichen Ständen zugänglich machen sollte, wie sie als ‘Gralsrittertum’, bzw. ‘Tempelherren’-tum ja bereits Ritter- und Mönchs-Stand miteinander verschmelzen lassen wollte. Alte ägyptisch-sprachige Entsprechungen des mantrischen Klanges von ‘FREE MASON/Phree Macon’ trugen dann noch ihren Teil bei, gerade die spezifische ‘MAURER-Symbolik’ für diese neue (ins Exoterische schon recht weit hineinragende) Form von Mysterienschule endgültig als das Sinnvollste erscheinen zu lassen. So wurde also eine ‘Free Masonry’ zum zeitweisen zeitgemäßen weltlichen Träger der ewigen geistigen Substanz einer jeden Mysterienschule: des Christus-Mysteriums; das ist das Mysterium des sogenannten ‘2. Logos’, des ‘Sohn-Aspektes’ der ‘Höchsten Trinität des Einen Göttlichen’ aus der spezifischen Sicht des Erdenmenschen. Unnötig zu erwähnen, dass die Free Masonry als weltliche Institution im Verlauf der letzten zwei Jahrhunderte bereits wieder langsam entbehrlich geworden ist – heute ergeben sich ganz neue Wege (echt-)freimaurerischer Einflussnahme.

‘Maurer’ als bloßes Synonym zu ‘Mensch’ zu begreifen, kann übrigens vor allem dann sinnvoll sein, wenn unter ‘Mensch’ dabei nur das ‘Gottgesandte’ im heutigen Erdenmenschen verstanden ist; wenn also bewusst oder un(ter)bewusst klar ist, dass eben die bloße Leiblichkeit(en) des heutigen Menschen nicht der ‘Maurer’ ist, sondern gerade dessen potentieller TEMPEL, in den er erst ‘einziehen’ muss – was er erst kann, sobald er vollendet ist.
Was dann ein ‘Freier Maurer’ als Mensch in der materiellen Welt ist, sollte damit klar sein: Derjenige, der seinen eigenen Tempelbau vollendet hat, indem er ganz in ihn eingezogen ist ‘als sein eigener Bauherr’. Im allgemein-geistigen Sinn aber ist der ‘Freie Maurer’ eben weiterhin das zeitlose Ideal, aus dem ursprünglich die ganze Welt geworden ist, das als ‘Christus’ mit der Zeit zu uns hinabgestiegen ist, sich schicksalsergeben an die Materie hat kreuzigen lassen, und das gestorben ist an eben diesem Kreuz der materiellen Welt, um in uns allen zu wirken, uns zu läutern von dem Bösen – und um letztlich in uns wieder auferstehen zu können auf einer höheren Stufe des Mensch-Seins.

Ja, viele Wörter stellen sich auf einer höheren Ebene der Betrachtung als Synonyme dar – doch das erübrigt nicht die klare Differenzierung dieser Wörter auf den niedrigeren, ‚praxis-näheren‘ Ebenen der Existenz des derzeitigen Menschen. So kann durchaus ‚Christus‘ als der ‚wahre Luzifer‘ bezeichnet werden – aber für den einzelnen Suchenden gilt es zunächst, gerade die beiden Aspekte dieser höheren Ganzheit in ihrer fatalen irdischen Zersplitterung zu erkennen, um tatsächliche HEILung überhaupt WOLLEN zu können. Legt man sich fest auf die Definition: Luzifer = Vater der Lüge; dann hat man zwar Recht, aber verkennt noch die Notwendigkeit der luziferischen Tat für die menschheitliche Erdenmission: der Verwirklichung WAHRER Liebe – welche nämlich auf FREIHEIT gründet, sich auch GEGEN sie entscheiden zu können.

… und noch ein Nachtrag im weiteren Zusammenhang mit Obigem (die Diskussion/en findet/n übrigens auf ‚Politaia‘ statt):

@FreeSpeech sagt: „Gütiger Himmel! … was redest Du denn da … evangelischer Pfarrerssohn ? Das grenzt ja an Irreführung. :/“

-> Diesen deinen ‚Satz‘ verstehe ich weder als Antwort auf meinen vorstehenden Satz, noch für sich genommen – aber du wirst deine subjektiv-sinnvollen Gründe haben.

@FreeSpeech sagt: „Der Intellekt ist ein armer Knecht, Du aber machst ihn zum ‘König’.“

-> der sogenannte ‚Intellekt‘ ist nur solange ‚ein armer Knecht‘, wie du ihn als solchen geknechtet hältst. Und zum ‚König‘ mache ich den ‚Intellekt‘ nur insofern, als er auf einem bestimmten, ihm zugeordneten Territorium ganz zu Recht HERRSCHT – jedoch als offener ‚Vasall‘ eines über ihm stehenden ‚Irrationalen‘, zumindest ’nicht-Logisch-Fassbaren‘, über das daher geschwiegen werden muss, um nicht allzu viele Missverständnisse zu provozieren.

@FreeSpeech sagt: „Ich bin entsetzt ! Gruppenseelen gehören eindeutig ins Tierreich und können in KEINER Art, noch nicht mal in der Entferntesten auf Menschen angewandt werden.“
-> Ja, Gruppenseelen ‚gehören‘ ins Tierreich – und doch besteht die Möglichkeit, das Menschen ihr Potential zur tatsächlichen Individualität (bewusst oder unbewusst) verleugnen, und somit in eine Gruppenseelen-HAFTIGKEIT zurückfallen. (Ihr ‚Ich‘ VERLIEREN diese Menschen dadurch zwar nicht – aber dieses ‚Ich‘ fügt sich bei ihnen so vollständig einer fremden geistigen Wesenheit, dass ihr eigenes Geistiges für sich genommen de facto wirkungslos geworden ist; sie haben sich selbst völlig aufgegeben in Treu und Glauben auf ihre jeweilige ‚Führer-figur‘, sei es ein Priester, sei es ein Ahnherr, sei es eine politische Leitpersönlichkeit) Vor einigen Jahrtausenden dürfte diese Gruppenseelenhaftigkeit noch ’normal‘ gewesen sein unter den Menschen-Stämmen, wo sich die einzelnen Stammesmitglieder tatsächlich ’nur‘ als Glieder eines organischen Ganzen empfunden haben (auch, wenn sie dabei durchaus schon das Wörtchen ‚Ich‘ in der ein oder andern Variante benutzt haben dürften – aber eben noch weit VOR einem abstrakten Verstehen dieses Konzeptes).
Und für unsere Menschenzukunft ist durchaus mit einer Art neuen Form der ‚Gruppenseelenhaftigkeit‘ zu rechnen – Steiner nannte die davon betroffenen Menschen in der extremsten Variante ‚Heuschreckenmenschen‘, bei denen von Geburt an kein Ich eingezogen ist, sondern verschiedene andere Wesenheiten diesen ‚Platz‘ im Menschen besetzt haben. Aber auch solche Menschen, die das Ich im Laufe des Lebens verleugnen, mit dem sie geboren sind, können in eine neue Form der Gruppen-Identität geraten (im positiven, wie im negativen Sinn – je nach Beschaffenheit der ‚Gruppe‘, der sich unterworfen wird); Dieser Hinweis auf Steiner übrigens nur deshalb, falls du jemanden zur Bestätigung ‚meiner‘ Thesen brauchst (um sie überhaupt in Betracht zu ziehen), dessen ‚Autorität‘ du bereits anzuerkennen scheinst. Oder suchst du dir bei Steiner nur diejenigen seiner Aussagen heraus, die dir gefallen … Wäre in gewisser Weise ja durchaus auch legitim. Nur wollte ich auf dieser Grundlage dann nichts mehr weiter dazu beitragen.

@FreeSpeech sagt: „MENSCH-WERDUNG geschieht NICHT im Kopf. Auch Spiritualität ist keine Kopfsache.“
-> Spiritualität ist durchaus AUCH ‚Kopfsache‘, sonst bliebe sie für immer etwas, über das sich GAR NICHT reden ließe. Aber natürlich hast du Recht, dass ‚Spiritualität‘ niemals auf den ‚Kopf‘ beschränkt sein kann, ohne eine verstümmelte Persiflage ihrerselbst zu sein …

@FreeSpeech sagt: „Im übrigen ist NICHT Christus der geläuterte Luzifer sondern JESUS-Christus.“
-> Ja, sofern unter ‚Jesus-Christus‘ der Christus verstanden wird, der sich in der ‚Seele‘ des auf Erden wandelnden Menschen-Individuums verwirklicht. In jedem einzelnen Menschen auf Erden durchdringen sich ‚Christus‘ und ‚Luzifer‘ von gegensätzlichen Richtungen her, wobei der Christus vom Außen her in den Menschen einzieht, während der Luzifer aus den eigenen Seelentiefen aufsteigt und sich durch den Menschen in die Umwelt hinaus ergießt. Im Optimalfall dient dabei der Christus als die Substanz, die der ausstrahlenden Luziferischen Form erst ihr göttliches Wesen verleiht, das es im menschlich-materiellen Kosmos zu verwirklichen gilt. Form ohne Substanz ist nur noch Spalterei. Substanz ohne Form ist nicht erfassbar für uns Menschen.

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