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Einschub: ‚Christen‘ = ‚Muslime‘ = ‚Sich-vollständig-Gott-Unterwerfende‘

17. Dezember 2014

Ein bisschen Algebra: [(Christentum – Verblendung) = (Islam – Verblendung)] = RELIGION

Mohamed wollte damals ’nur‘ mit Missverständnissen aufräumen, keine ’neue Religion‘ begründen. Er wies lediglich hin auf die wahre Rolle jenes Menschen (und großen Propheten der Liebe) Jesus, Sohn der Maria – dass nämlich dieser Mensch Jesus den Geist Gottes aus reinster Gottesliebe ganz in sich aufgenommen hatte und dadurch ganz im Sinne des allmächtigen Vaters in den Himmeln wirken konnte. Er vollbrachte als Erster die Vollendung der Gottesfurcht, die auf diese Weise für einen jeden nach ihm kommenden Menschen erreichbar werden sollte.

Mohamed also verdammte vor allem den falschen Personenkult um ‚Jesus Christus‘, bei dem der Mensch ‚Jesus von Nazareth/Isa ibn Maryam‘ mit dem IN diesem Menschen wirkenden Gottesgeist (‚Christus‘) unzulässigerweise gleichgesetzt wird. Und Mohamed ermutigte stattdessen jeden einzelnen Menschen, selbst Gott in vollem Bewusstsein zu dienen; ganz direkt, nicht durch Vermittlung einer ‚Kirche‘. Und um endlich die Menschen zum Selbst-Denken zu zwingen, offenbarte er auch, dass nach ihm vorerst kein weiterer ‚Prophet‘ mehr auf Erden erscheinen würde, er selbst also als das ‚Siegel der Propheten‘ auftrete. Denn die Menschen würden sich für zukünftige Jahrhunderte zunehmend selbständig ihr Zusammenleben organisieren müssen. Als letzten Ratschlag diesbezüglich offenbarte Gott also vor vierzehn Jahrhunderten noch einmal die ‚Scharia‘, das Gesetz für die ‚Umma‘. Und wer sich damit heute auseinandersetzt, stellt fest, dass es sich um eine Gesellschaftsordnung handelt, die im Wesentlichen spätestens seit Platon bekannt ist und seitdem immer wieder in abgewandelter Form an die jeweilige Epoche angepasst von großen Geistern ausformuliert wurde und noch immer wird.

Daher ist des wahren ‚Christen‘ natürlicher Verbündeter heutzutage in erster Linie der ‚Islam‘ – wenigstens, solange dieser ‚Islam‘ nicht auch den Weg jeder weltlichen Institution gegangen ist. Freilich: Wie die christlichen Kirchen hat auch der Islam in vielen seiner Spielarten bereits die erniedrigende Erfahrung des Instrumentalisiert-Werdens machen müssen. Und doch existiert heute mit der Islamischen Republik Iran tatsächlich ein relativ widerstandsfähiger Staat, der von allen derzeitigen Staaten der Erde das wohl beste Gleichgewicht hinbekommt zwischen ‚der Welt‘ und ‚den Himmeln‘.

In diesem Zusammenhang ein Link zum Muslim-Markt: [Ein Artikel zum Status Quo]

Und der Handlungsimperativ ist klar für einen jeden Gläubigen, nenne er sich selbst ‚Muslim‘, ‚Christ‘. ‚Israelit‘ oder wie auch immer es ihm behagt: Es gilt schlicht für jeden wahrhaft nach Religion Strebenden, ‚… den Schwerpunkt [seines] Einsatzes auf die Selbsterziehung zu legen und aufbauend darauf sich für die Menschen und Menschlichkeit aufzuopfern. Jeder, der einen praktizierenden gläubigen Muslim [resp. Christ/Israeliten/Rosenkreuzer/Buddhist/…] kennen lernt, soll erkennen können, dass seine Anwesenheit eine Gnade für die Menschheit bedeutet.‘

Das ist der wahre, der Große ‚Jihad‘, der Jihad Akbar: Das Sich-Abmühen mit dem eigenen ‚Selbst‘, mit ‚an-nafs al ammara‘, dem tyrannischen Ego, dem persönlichen Schaytan, um es Schicht für Schicht zu umhegen mit den sechs höheren Seelen-Zuständen, bis man dies Niederste im Menschen, diesen ‚Schaytan‘ endlich auch ‚zum Muslim‘ zu machen geschafft hat. Und Vers 95 der Sure 4 wird verständlich, ohne ihn allzu materialistisch zu übersetzen, wie es beispielsweise die ‚Lies!‘-Koranverteilungs-Übersetzungen manipulativerweise tun. Stattdessen also etwa:

„Diejenigen Gläubigen, die daheim bleiben (statt ‚mit sich selbst in den Krieg zu ziehen, sich ‚abzumühen‘ mit der eigenen Person) – abgesehen von denen, die irgendeine äußere Schädigung/Hinderung (als Entschuldigungsgrund vorzuweisen) haben -, sind nicht denen gleich(zusetzen), die sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person (mit ihrer eignen Seele) um Allahs willen abmühen. Allah hat diejenigen, die mit ihrem Vermögen und mit ihrem eigenen Selbst kämpfen (und die sich somit bewusst mit der eigenen Seele, samt aller Stärken und Schwächen, auseinandersetzen), gegenüber denjenigen, die ‚daheim bleiben‘ [die also ‚bei sich als Person‘ bleiben, und sich so nicht von ’sich selbst‘ befreien, als vom persönlichen Schaytan, dem nafs-al-ammara, der in jedem Menschen auf Erden von Natur aus auch drin ist], noch um eine Stufe höher bewertet. Aber einem jeden (Gläubigen, ob er ‚daheim bleibt‘ oder ’sich mit sich selbst abmüht‘, ‚mit sich selbst in den Krieg zieht‘) hat Allah das Allerbeste (al-husnaa) versprochen. Doch hat Allah die Sich-Abmühenden gegenüber denen, die ‚daheim bleiben‘, mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet.“ DOCH EIGENTLICH NUR: http://www.everyayah.com/data/Minshawy_Mujawwad_192kbps/004095.mp3

So bleibt der hier schreibende Blogbetreiber bei seiner provokanten Forderung: ‚Hooligans‘ und ‚Salafisten‘ müssen ihre Gemeinsamkeiten erkennen und Hand in Hand für die Befreiung der Völker dieser Erde ‚kämpfen‘ – besser: arbeiten, ’sich abmühen‘. So wird sich zeigen, WER es wirklich ernst meint mit der ‚Gerechtigkeit‘.

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From → Aktuelles

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