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Weg

10. Juni 2012

Wie die Narben auf einem Körper
Den Weg illustrieren ins Jetzt,
So künden auch diese Verse
Vom Kampf eines Geistes, der wächst.

Möge dieser Bund mit der Menschheit
Ein Anker mir sein, der mich erdet –
Auf dass ich den Weg nie verlasse,
Den ich nun hab endlich gewählt.

Mir selbst fühle ich mich verpflichtet,
Der Welt und dem Menschen zu dienen;
Die Völker zu einen – und wenn nur im Kleinen –
Denn keiner kann mehr tun als geht.

Jeder kann helfen, das Leben der Nächsten
Zu schützen, in Würde zu halten, zu lieben –
Wie er auch sein eigenes Sein möge feiern!

Erkenne dich selbst!
Deine Stärken und Schwächen –
Nehme sie an und bemüh´ dich zu glätten,
Was rau ist, auf dass es bald glänzt!

Doch zwinge dich nicht –
Ergründe es erst,
Um von Innen den Wandel zu wollen.
Bedenke: Du kannst nur die eigene Wahrheit
Durch Arbeit am Stein deines Wesens
Erahnen und sie dir nützlich machen –
Dem Nächsten aber lasse sein eigenes Selbst.

Biete nur Rat, niemals endgültig´ Weisheit!
Und so Gott will, wirst du helfen.
Brüste dich nicht deiner Taten, sei bloß
Ein Mensch,
Dem es sich lohnt,
Zu folgen.

Finde den Frieden in dir selbst –
Und trachte nach Wissen, als lebtest du ewig!
Doch sei dir bewusst:
Perfektion
Wird wohl immer ein Traum nur bleiben –

Doch das Streben nach ihr
Sei der Zweck deines Weges,
Dessen Ziel eine bessere Welt ist.

 

 

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From → Gedichte, Literatur, Lyrik

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