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4. Du mahnst

15. September 2011

So trägt dich weiterhin das dunkle Wasser nur gen Ozean,
gewiss der Tatsache, dass du ihn niemals wirst erreichen.
Zu bald wird auch in dieser Nacht
Die Sonne den Mond vertreiben,
der Tag wieder Leben erwecken in der Stadt,
die dich nicht konnt´ erretten vom Leiden.
Ein Leben erloschen, und wenn du dort nicht triebst,
wer weiß, ob überhaupt je beweint.
Doch – einer bestimmt, und wenn nur ganz leis,
wird noch Jahre deinem Schluchzen und Flehen gedenken,
wird nie dich vergessen, wird nie deiner frei.
Dein zarter Griff umspannt sein Handgelenk und lässt es nimmer los.
Das ist es, was er wollte, was ihn des nachts nicht schlafen lässt.
Dein letzter Triumph ist auch der seine.
Aber du bist nun frei, ihm entkommen,
gehst weiter – ob du willst oder nicht.
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