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7 auf der 10er-Skala

7. September 2011

fühl mich wie am rande einer ohnmacht,
es zwingt das rechte augenlid zu krämpfen
der schmerz verzehrt die innere rechte hälfte meines gesichts.
mein oberkörper schaukelt nur nervös vor und zurück.
mein oberkiefer praktisch taub, der druck von hinten gegens auge
heiße tränen beißen, brennend fließen sie ins innre ab,
verteilen sich in meinen nervensträngen,
wie der hass, der in die glieder fährt, zerreißt es meine sinne.
die hände zittern, sitz ich zwanghaft still, platzt mein auge psychisch
meine rechte kopfseite zerbirst beinah im fiesen stich,
der schmerz wie ein glühender splitter im halben gesicht
– über den mittlerweile haut gewachsen ist.
kann nicht mehr schreiben, kaum noch denken, die pein gewinnt.
und zwingt mich aufzuspringen und wirr im zimmer herum zu rennen.
wie irre im bett mich zu wälzen und trommeln lassen die faust an der schläfe
– kann nicht aufhören zu beten.

From → Gedichte, Lyrik

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