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3. September 2011

Ich verlasse die Stadt, die mich so lange gefangen hielt.
Die ersten paar Meter – und ich merke keinen Unterschied.
Draußen ist es immer noch dunkel – das alte Spiel…
Solang man nicht schläft bleibt alles, wie es ist.
Und heute werde ich nicht mehr schlafen gehen.
Ich bin zu müde.
Hab´ Angst, dass wieder alles zerfällt –
Also bleibe ich müde.
Blitze vor meinen wachen Augen erschrecken mich.
Doch ich kämpfe, ich bleibe wach, verstecke mich
Vor all den Träumen, die da lauern zähnefletschend.
Verneine,
und hoffe, ich bewahre die Würde,
ohne überwältigt zu werden.
Und wenn doch,
so will ich bereit sein zu sterben,
will mir nicht noch den letzten Abschnitt qualvoll verderben.

From → Gedichte, Lyrik

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