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I. Gleißendes Weiß

2. September 2011

Im Gleißenden Weiß schreite ich meiner Zukunft entgegen.
In beißendem Schweiß glühend zieh ich durchs Leben.
Alles ist meins, alles offenbart sich mir,
alles will mit mir sein, überall ist hier.
Stunden verkümmern zu Sekunden im Wahn.
Wunden kümmern mich nur der Interesse halber.
Technik verkommt zu durchschaubarem Zauber,
Mein Wissen erscheint mir als Weltengestalter.
Meine Erfahrung kennt keinerlei Grenzen,
keine Gesetze, die jetzt für mich gelten.
Kaum ein Gedanke vergeht ohne Tat.
Taube Gedanken weisen mir meinen Pfad
Durch die Weite der Wüste ins fruchtbare Tal.
Abstrakte Perversion, eiskaltes Bewerten,
kantenlose Emotion, eisenharte Stärke.
Unbegrenzte Energie, das Gesicht betäubt.
Der Blick starr und aufmerksam, innerlich erfreut,
äußerlich aus schwarzem Granit und nichts bereuend.
Ich schnelle grell strahlend engelsgleich empor
kenne keinen Halt mehr,
Durchbreche jedes Tor
Auf meinem Weg zur Quelle des weißen Kristalles.
Auf meinem Weg erwarte und erreiche ich alles.
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